Gambia, letzter Tag

Noch einmal unter Palmen faul in der Hängematte herumlungern. In der Nähe ist das Rauschen des Atlantiks zu hören und mein Blick streift verträumt über den Horizont. 
Es ist schwierig, die vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen, da die Flut der Eindrücke sich momentan noch immer nicht richtig fassen lässt. Ich denke, in den kommenden Wochen und Monaten werden mir die Erinnerungen immer wieder präsent sein und mich mit Freude an diesen Wahnsinns Urlaub zurückdenken lassen.
Heute Abend fliegen wir wieder zurück nach Frankfurt, aber meine Gedanken werden noch lange in Afrika und bei den lieb gewonnenen, neuen Freunden sein.

Gambia, Versteigerung der Autos

Heute wurden unsere Autos am Stadion von Banjul versteigert. In sengender Hitze warteten wir stundenlang das Ende der Versteigerung ab. 
Unser Heinz hat 40.000 Dalasi eingebracht. Mit ca. 1.000 Euro war das der doppelte Betrag, was uns unser Plan „C“ gekostet hat. Wir freuen uns über unseren Beitrag, mit dem wir  dringend notwendige Hilfsprojekte unterstützen.

Der Gesamterlös der Versteigerung brachte insgesamt 3.251.000 Dalasi, das sind ca. 83.000 Euro und ist somit der höchste, jemals erzielte Betrag.

Gambia

Gambia, ein sehr grünes Land, aber die Armut ist allgegenwärtig.
Wir bewegen uns ständig in der Nähe des Atlantiks, an langen, feinsandigen Sandstränden und angenehm warmes Wasser erfrischt bei ca. 40 Grad Außentemperatur.
Unsere Mitbringsel haben wir gestern an einer Vorschule übergeben und der Kontakt mit den englisch lernenden Kindern war wirklich sehr ergreifend und ist uns beiden sehr nahe gegangen und wir sind uns sicher, dass die Hilfsgüter genau an der richtigen Stelle zum Einsatz kommen.
Bilder können leider momentan nicht hochgeladen werden, da die Internetverbindung ständig abbricht, werden aber nachgeliefert. Mein Photoapparat hat leider eine Feinstaubinfektion, aber mit Plan „B“ kennen wir uns ja bereits bestens aus.
Heute wurde ein Fußballspiel gegen eine Gambianische Mannschaft auf einem Sandplatz organisiert und die Stimmung mit den Einheimischen war außerordentlich ausgelassn.

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17.Etappe Start im Senegal und Abschluss der Strapazen in Gambia

Früh um sechs Uhr war Weckruf und Abfahrt um sieben. In der Kolonne führen wir aus Sankt Louis hinaus, um durch die Senegalesische Savanne in Richtung Gambia zu fahren.
Die Fahrt führte an Affenbrotbäumen, Termitenhügeln, kreisenden Geiern, Affen, Dromedaren, Ziegen und Rindern vorbei.  An der Straße winkten uns Kinder zu, als wir vorbeifuhren und freuten sich, als wir zurück winkten. Die Kulisse war unbeschreiblich.
Schließlich gelangten wir an die Gambianische Grenze, die wir recht schnell überschritten.
Danach ging’s auf die Fähre nach Banjul. Wir hatten Glück und ein Teil von uns führen ohne Wartezeit auf dir Fähre. 
Leider verlor ich im Anschluss der Überfahrt meinen Co-Piloten, der aber nach Stunden und ausgiebigen Untersuchungen wieder wohlbehalten am Blue Kitchen auftauchte.

Wie auch immer…. Nach Entberungen, Strapazen und viel Spass haben Heinz, der Skorpion und die Klapperschlange letztendlich durchgehalten.

Welcome to Gambia!!!

16.Etappe Restday in Saint Louis

Die Strapazen des gestrigen Tages ließen uns heute lange schlafen. Danach wurde der Pool erst einmal ausgiebig genossen und danach ein ausgiebiger Strandspaziergang gemacht. Dabei kamen wir an der örtlichen Fischzubereitungsstelle am Strand vorbei, die sich schon vorher ausgiebig durch intensivsten Fischgeruch bemerkbar machte. Leute saßen auf Decken, der Eine schnitt die Köpfe ab, der Andere entschuppte die leblosen Fischkörper. Und das geschah alles in der prallen Sonne im Sand.
Später gingen wir in die City, in der heute der abgelehnte Präsidentschaftskandidat und Sänger Youssou N’Dour auf der Bühne auftreten soll. Leider hörten wir ihn nicht singen, dafürsein saß nur auf der Bühne und dazu spielte eine Afrikanische Band und die Stimmung der Zuschauer war sehr ausgelassen und wir mittendrin.

15.Etappe Einreise Senegal

Die heutige Fahrt führt durch karg besiedeltes Gebiet an die Senegalesische Grenze. Vereinzelt stehen Häuser am Straßenrand im Nichts.
Dann wurde der Sand langsam rötlicher und feiner und auf der Piste mehrten sich die Tiefsandfelder zwischen dem Waschbrettbelag.
Jedoch Heinz wühlt nicht, sondern schiebt sich souverän durch den lockeren Sand.
Danach wird die Gegend sumpfig und das Schilfgras steht links der staubigen Piste. Kühe, Kamele, Ziegen, Rinder und Warzenschweine säumen den Straßenrand bis wir die Senegalesische Grenze erreichen. Dort ließen wir uns erst einmal häuslich nieder und es wurde gekocht, getrunken und repariert. Unser Unterfahrschutz hängt noch an zwei der sechs Schrauben und die Innenraumbeleuchtung ist uns während der Fahrt entgegengefallen.
Die Wartezeit hielt sich mit drei Stunden in Grenzen und wir rollten gegen 21:00 Uhr in den Senegal hinein und fuhren im, durch Zollbeamten geführten, Konvoi auf einen Zeltplatz mit kleinen Häuschen, direkt am Atlantik.
Der Abend nach dieser anstrengendsten Etappe wurde lang…..

14.Etappe Restday in Nuakschott

Restday in Nouakschott. 
Den Tag sind wir langsam am Pool angegangen. Später zog es und dann in das pulsierende Leben der Stadt. Die Eindrücke des Marktes lassen sich jedoch nicht beschreiben,Es ist einfach unglaublich. Dreck, Gerüche und Lärm bestimmen das Gesamtbild und überall dieser feine Sand. Die Suche nach einer Toilette wurde zum Erlebnis der dritten Art, weil wir in ein Wohnhaus geführt wurden und dort das Plumpsklo benutzen durften.
Zufällig fanden wir einen Weg, um in das höchste Haus der Stadt zu gelangen und hatten aus dem 10. Stockwerk einen phantastischen Blick auf das Treiben.

13.Etappe Strand – Nouackschott

Nachtrag des Rallyeteams

Die Wartezeit auf die eintretende Ebbe vertreiben wir uns in der sengenden Sonne mit baden im Meer. 
Am frühen Nachmittag ist es dann endlich so weit, aber um auf den festen Sand des Strands zu gelangen muss zunächst erst mal ein 50 Meter langes Stück mit lockerem Tiefsand durchfahren werden. Also Anlauf nehmen, auf 80 km/h beschleunigen und in den Sand hineindonnern. Etliche Fahrzeuge blieben stecken und wurden gemeinsam wieder geborgen. Ein Transporter nette weniger Glück, da bei dieser Aktion sein Unterfahrschutz den Ölfilteraufschlitzte und dieser erst mit flüssig Metall und zwei aufgeschnittenen Bierdosen notdürftig repariert werden müsste. 
Danach wurde der Strand zur Rennstrecke und es wurde gedriftet und geschleudert was das Auto hergab.
Die sechzig Kilometer bis zur Ausfahrt kamen wir gut voran. Dreihundert Meter vor der Ausfahrt wurde angehalten und diese Strecke für die Beschleunigung genutzt. Mit Vollgas ging’s den Strand hinauf in den losen Sand. Jedes Team, das sich nicht eingrub wurde dabei bejubelt. Die anderen wurden wie selbstverständlich aus dem Sand befreit. Wir haben uns für Jubeln entschieden und unser Einsandecounter steht weiterhin auf „0“.
Spät abends kamen wir dann endlich in der Hauptstadt auf dem Zeltplatz an. Mittlerweile ist der feine Staub überall hineingezogen und der Pool war einfach göttlich.

Bericht aus dem Backoffice:

Nach dem Frühstück begann das Warten auf Ebbe.
Wir wollen endlich direkt an den Strand um dort Richtung Nouackschott zu düsen – eine der schönsten Teilabschnitte der Rallye.
Vorher wurden noch einige Teams duch den Sand gezogen.
Und Heinz? Heute rennt er … Richtung Strand…

12.Etappe Outdoorcamp – Strand

Nachtrag des Rallyeteams

Heute ging es zeitig los, da wir noch den Strand in Richtung Nuakschott, derHauptstadt von Mauretanien, befahren wollten. 
Durch die vielen Einsandungen verloren wir jedoch viel Zeit, gewonnen aber ein starkes „Wirgefühl“. Es wird  gemeinsam freigeschaufelt, gezogen und geschoben und sobald die Autos wieder fahren, tritt eine allgemeine Zufriedenheit zu Tage.
Am Nachmittag erreichen wir dann den Atlantik, können aber die Sandpiste am Strand nicht mehr befahren, da die Ebbe bereits ihren Höhepunkt überschritten hat und schlagen das Nachtlager nahe einem Dorf auf.
Für die einheimischen Kinder ist dieser Abend wie Weihnachten und sie sind den ganzen Abend präsent. Später tauchen noch Fisch- und Langustenverkäufer auf und der Fisch wird direkt an Ort und Stelle zerlegt.

Bericht aus dem Backoffice:

Heute soll es bis an den Strand gehen. Dazu sind noch einige Dünen und Hochplateaus zu überwinden und endlose  Sandpisten. Es herrscht ein leichter Sandsturm und die ganze Gegens erscheint etwas gelb. Und HEINZ? Nach wie vor, keine Probleme…
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11.Etappe Versteckte Düne – Outdoorcamp

Bericht aus dem Backoffice:

Tja, dieser große Sandkasten setzt allen Teams zu.
Kaputte Ölleitungen für die Servopumpe, ein Unterbodenschutz fliegt weg, ein Dachträger macht sich selbstständig, und HEINZ läuft und läuft…
Und Klapperschlange und Skorpion haben wieder nur Scheiß im Kopf 🙂

10.Etappe Dakla – versteckte Düne

Nachtrag des Rallyeteams…

Noch ein letztes Mal vor 5 Tagen Wüstencamp, haben wir uns den Luxus eines Hotels in Dakhla gegönnt. 
Dann waren wir in Richtung Mauretanien unterwegs. An der letzten Tankstelle in Marokko wurden die Tanks bis zum Anschlag aufgefüllt und nach 5 Kilometern erreichten wir die Grenze. Die Ausreise war innerhalb von 1,5 Stunden erledigt und dann bewegte sich der Konvoi durch 5 km Niemandsland, was seinen Namen wirklich zu Recht trägt, also gab es auch keine Straße, sondern felsige Piste auf der sich der Unterfahrschutz mehrmals beweisen musste. 
Die Zöllner in Mauretanien hatten dann alle Zeit der Welt und unser Troß stand lange im wehenden Sand vor der rostigen Kette, die uns noch die Einreise nach Mauretanien verwehrte.
Dann war es endlich soweit. Die Zollformalitäten waren alle erledigt und wir bewegten uns in das Land hinein, um an einer nicht einsehbaren Stelle an einer Düne die Zelte aufzustellen.
Der Wind sorgte dafür, dass der Sand jede Ritze erreichte…. Wirklich jede….

Bericht aus dem Backoffice:

Heute ging es über die Grenze nach Mauretanien und dann weiter zum ersten Wüstencamp an der “Versteckten Düne”.
Die Ausreise aus Marokko und die Einreise nach Mauretanien waren in 4 Stunden erledigt, was bei den Veranstaltern wohl als sehr zügig gilt.Durch Mauretanien geht es nur in Kolonne.
Das hier ist jetzt Wüste pur.
Immer wieder hören wir von Pannen, Improvisation, Abschleppaktionen anderer Teams – die Klapperschlange und der Skorpion sind unbeeindruckt, HEINZ läuft und läuft. Unseren Jungs scheint alles locker von der Hand zu gehen…

9. Etappe Ruhetag in Dakhla

Nachdem wir spät Abends in Dakhla auf dem Zeltplatz ankamen, wollten wir kein Zelt mehr aufbauen und wählten die Präsidentensuite des Zeltplatzes,  welche im tiefen Afrika allerdings eher ein modrig riechendes, überdachtes Loch ist, in dem man besser im Schlafsack im Bett schläft. Immerhin ist es windstill und angenehm warm.
Nach einer nahezu schlaflosen Nacht wurde das Auto beladen, betankt und danach ging’s in die Werkstattstraße. Die nächsten Tage geht’s in die Wüste und da muss ein Ölwannenschutz her. Den „Werkstattmeister“ haben wir von 50 auf 30 Euro runtergehandelt, aber er hat Arbeit für 300 Euro geleistet.
Dann wurden noch 50 Liter Trinkwasser gekauft , die irgendwie im Auto Platz finden mussten. Aber Platz ist im kleinsten „Heinz“…
Ab morgen werden wir wahrscheinlich für die nächsten 5 Tage nicht mehr berichten können, weil wir durch unbewohntes Gebiet nach Mauretanien einreisen, holen es aber sicherlich nach. Also, bleibt am Blog! 🙂

 

Zu guter Letzt an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an unser „Backoffice“ Stephan, der die Bilder, die ich ihm schicke, immer schön zeitnah und nahezu realitätstreu In die Seite fummelt. 😉

8. Etappe

Nach der Nacht im Wüstencamp, wo es gestern Abend lecker Kamel mit einer vorzüglichen Sauce, im Beduinenzelt gab, fuhren wir weiter nach Boujdour. Die ersten Dünen ragen in die kerzengeraden Straßen hinein und die Landschaft ist einfach nur noch karg und trist.
Unterbrochen durch etliche Polizeikontrollen führte der Weg unmittelbar am Meer entlang, weiter in Richtung Süden, mit dem Etappenziel Dhakla.
Zwischendurch wurde die Zeit mit ersten Offroadfahrten, Dünenrutschen und mit Kamelfrikadellen essen vertrieben.

7. Etappe

Der Tag hat heute mit einem „Platten“ angefangen. Die Luftmatratze hält die Luft nicht mehr, lässt sich jetzt aber viel schneller einpacken…
Dann ging’s auf die Piste. Von Aglou Plage über Tan Tan nach Laayoune. Nach dem Eintritt in die Westsahara wird die Vegetation deutlich karger, dafür aber das Benzin angenehm billig. Mit dem letzten Tropfen haben wir die zollfreie Zone erreicht und Tank und Ersatzkanister mit 70 Litern für umgerechnet 50 Euro befüllt.

6. Etappe

Von Marakesch sind wir weiter in Richtung Süden, über das Atlasgebirge gefahren. Für 350 km haben wir sechs Stunden gebraucht und eine Serpentine hat sich an die Andere gereiht, aber es hat sich gelohnt. Schnee auf den Bergen, 25 Grad, tolle Eindrucke gesammelt und strahlend blauer Himmel und Heinz läuft und läuft und läuft…

5. Etappe Ruhetag in Marakesch

Nach einer kalten Nacht war heute Ruhetag in Marakesch. Im Souk konnte man leicht die Orientation verlieren, aber letztendlich haben wir dann doch wieder auf den richtigen Weg gefunden.

4.Etappe

Um 10:00 Uhr ging’s ganz entspannt auf der Landstraße, an der Küste entlang, nach Lixor. Dort gab’s bisschen Kultur zum Mittag und eigentlich nur noch Felder, Ziegen, Kühe und unzählige Hirten, die halt einfach nur so in der Gegend „rumstehen“.
Dann auf der Autobahn weiter nach Rabbat, Casablanca und momentan sind wir auf dem Weg nach Marakesch, wo wir spät ankommen und die Nacht verbringen werden.

3.Etappe

So, den ersten Pflichttreffpunkt haben wir erreicht und warten gerade auf die Fähre nach Tanger. Unser Auto haben wir heute Nacht noch auf den Namen Heinz getauft, in Gedenken an den einzigen Vorbesitzer unseres Autos.
Nachdem die Zollformalitäten erledigt und das Auto versichert wurde, fuhren wir nach Briech und hatten Glück, so spät noch etwas zerhacktes Hähnchen zum Abendessen zu bekommen. Dafür war der Marokanische Rotwein äußerst lecker

2. Etappe

Nach sechs Stunden Tiefschlaf ging’s wieder auf die Piste Richtung Süden. Es sind noch ca. 1300 km bis Algeciras.
Bei strahlend blauem Himmel und 21 Grad Außentemperatur war es sehr entspanntes Fahren. Obwohl wir nur zum Tanken und Kaffee zwischendurch anhielten, sind wir gut drauf und sind um 20:30 Uhr bei Algeciras angekommen und haben sogar noch unterwegs andere Rallyeteilnehmer überholt.
Dann geht’s also Morgen mit der Fähre nach Tanger auf den anderen Kontinent.

1. Etappe

Heute lief alles wie am Schnürchen. Gleich um 7:00 Uhr das Auto mit Überführungskennzeichen zugelassen und dann ging’s sofort auf die Piste und es wurde nur zum Tanken angehalten.

Das Auto läuft wie ein Uhrwerk und hat die 1200 km locker abgespult.

Wir übernachten heute in Roses in Spanien und morgen geht’s weiter nach Algeciras.

Plan „C“, die Realisierung

Heute Morgen ein „neues“ Auto gekauft, eingeräumt, Aufkleber gebabbt und morgen früh wird es zugelassen.

Das neue Gerät ist ein Ford Sierra Turnier, aber seht selbst.

 

Plan C

Bis 15:00 Uhr war der Zylinderkopf eingebaut. Nochmal herzlichen Dank an Juan und Diggi. Da keine Zeit war, den Zylinderkopf zu „planen“ hatten sie auf gut Glück die Dichtung eingebaut. Bei der Probefahrt stellte sich heraus, dass der Plan nicht funktionierte. Die Dichtung hielt nicht und wieder lief Wasser heraus.

Also doch Plan „C“

Wir haben einen Ford Sierra Turnier als Ersatzfahrzeug gekauft und werden morgen umräumen, am Montag das Auto zulassen und mit Verzögerung starten, aber auf jeden Fall am Mittwoch um 12:00 Uhr am Fährhafen in Algeciras zur Überfahrt nach Tanger bereitstehen.

der Tag vor der Abfahrt – Wasser aus dem Motorraum

Die Rattlesnake bemerkt, dass Wasser aus dem Motorraum auf den Boden läuft….

Also, Werkstatt organisieren, den begnadeten Schrauber Juan heranschaffen und los gehts. Motorschutzblech auf der Grube abschrauben. Die Schläuche sind alle dicht, die Wasserpumpe ist auch dicht, also weiter vorkämpfen. Zahnriemen runter und das Blech dahinter demontieren. Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr, als wir das Wasser am Zylinderkopf rauslaufen sehen. Also tritt Plan „B“ in Kraft. Der Kopf muss runter. Alle Anbauteile ab und den Kopf vom Block lösen. Ein Riss in der Dichtung!!! Telefonieren bis der Akku schwächelt… Morgen früh können eine Dichtung, Dehnschrauben und Ventildeckeldichtung abgeholt werden. Es bleibt spannend und wir hoffen, dass Plan „C“ nicht in Kraft treten muss…..

Die Vorbereitungen

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, der Motor des Busses lief nur auf vier, anstatt auf fünf Zylindern, eine Antriebswelle musste gewechselt werden und eine Bremse war festgefressen, geht der Ausbau nun doch zügig voran.

In der Werkstatt wurde im Laderaum ein massiver Rahmen direkt mit der Karosserie verschweißt und heute mit Holzplatten ausgelegt.

Der massivste Lattenrost, auf dem ich jemals gelegen habe.

Bei einem Termin bei Fa. Matratzen Mayer wurde heute unsere Hoffnung auf eine paßgenaue  Matratze auch bestätigt. Es geht also voran.

Da es keine große Laune macht, bei -10 Grad Celsius am kalten Metall zu arbeiten, muss jetzt nur noch Petrus mit uns ein Einsehen haben… Aber wir sind zuversichtlich….

Hauptsache so tun, als ob man arbeitet…

So, die „Pergola“ ist auch dran… Probesitzen !!!